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Instandhaltung im Überblick

Hintergründe und Ziele der Instandhaltung

Unter Instandhaltung werden alle Maßnahmen verstanden, die sowohl zur Erfassung des aktuellen Ist-Zustands als auch zur Beurteilung von Maschinen, Anlagen oder Netzen dienen und die in der Lage sind, den Sollzustand zu erhalten oder wiederherzustellen. Auch die Anlagensicherheit ist dabei ein wichtiger Bereich der Instandhaltung.

Instandhaltung ist von essenzieller Bedeutung, denn ohne Instandhaltungstätigkeiten kann auf Dauer z.B. kein sicherer, reibungsloser, störungsfreier, zuverlässiger und effizienter Betrieb gewährleistet werden.

Der Erhalt und die Optimierung der Funktionalität und Lebensdauer sämtlicher Maschinen, Anlagen oder Prozesse nimmt einen großen Stellenwert ein. Denn durch regelmäßige Wartung können einerseits die Betriebssicherheit verbessert, andererseits Abläufe überwacht und optimiert werden. Systemausfälle, die in der Industrie zu massiven Einbußen führen können, lassen sich durch Instandhaltung nicht nur reduzieren, sondern oft sogar vermeiden. Mit der regelmäßigen Erfassung des Ist-Zustands ist es möglich, Störungen frühzeitig zu erkennen, rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen und eventuell entstehende Aufwände einzuplanen.

Vereinfacht gesagt entspricht Instandhaltung einer gesunden Lebensweise mit regelmäßiger Vorsorge beim Arzt. Prävention ist besser als Reaktion.

Fünf Elemente der Instandhaltung

1. Inspektion

Die Inspektion dient der Erfassung des Zustands und der Funktionskontrolle. Bei einer Inspektion ist erkennbar, ob Wartungsmaßnahmen erforderlich sind, die spätere Instandsetzungen vermeiden können.
Maintenance made easy.

2. Wartung

Die Wartung dient der Prävention, um Ab­nutzungs­erscheinungen zu ver­hindern. Hierzu gehört die Reinigung von Maschinen, das Nach­füllen von Betriebs­mitteln und Schmier­stoffen sowie die Neu­justierung.

3. Beseitigung von Störungen

Störungen einzelner Elemente können durch Reparatur behoben werden, um Effizienz und Produktivität zu erhalten und Ausfälle zu verhindern.

4. Instandsetzung

Die Instandsetzung selbst kommt erst zum Einsatz, wenn trotz Inspektion, Wartung und Störungs­beseitigung Defekte aufgetreten sind. Ver­schleiß­teile werden ausgetauscht, defekte Bau­teile ersetzt oder repariert. Die Funktionalität wird erhalten.

5. Optimierung

Die Optimierung dient der Steigerung von Sicherheit, Produktivität und Zuverlässigkeit und sorgt dafür, dass Anlagen und Maschinen bestmöglich genutzt werden können.

Ordnungsbegriff Instandhaltung – Die Fakten

Instandhaltung

Der Begriff Instand­haltung ist entsprechend DIN31051 genormt und dient dem Erhalt der Funktionalität. Zur Instand­haltung gehört auch die Reparatur oder Optimierung einzelner Bau­teile, um der Gesamt­anlage ihre Funktionalität zu ermöglichen. Sämtliche analytische, technische und administrative Maßnahmen einer maschinellen Anlage werden unter dem Begriff Instand­haltung zusammen­gefasst.

Inspektion

Die Inspektion hingegen bezeichnet Maßnahmen, die den Ist-Zustand einer Anlage festhalten und anschließend begutachten sollen. Wird bei der Inspektion Optimierungsbedarf festgestellt, folgt anschließend die Umsetzung, zur entsprechenden Verbesserung und Instandsetzung der Anlage. Ziel ist hierbei immer, das bestmögliche Ergebnis hinsichtlich Effizienz und Produktion zu erzielen.

Zur Inspektion gehört die Begehung, die als Basismaßnahme genutzt wird. Während des Anlagenbetriebs nimmt der Inspekteur die Funktionalität in Augenschein und überprüft die einzelnen Segmente der Anlage. Bei großflächigen Anlagen hat sich die Kontrolle via Drohne bereits etabliert, diese Form der mobilen Instandhaltung dient dazu, auch schwer erreichbare Geräte und Maschinen zu kontrollieren. Der nächste Schritt besteht aus einer Sichtkontrolle, bei der via visueller Beurteilung vorhandene Funktionsmängel festgehalten werden. Mit der anschließenden Funktionsprüfung wird ermittelt, ob die Anlage geeignet ist, um ihre eigentliche Funktion durchzuführen. Eventuelle Mängel werden schriftlich dokumentiert und zur Verbesserung festgehalten.

Was verstehen Experten unter einer Wartung und Instandsetzung?

Die Wartung ist das wichtigste Element zum Erhalt der Funktionalität. Sie dient dazu, Fehler rechtzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen. So kann durch den Einsatz von Schmiermitteln beispielsweise verhindert werden, dass es zu Defekten der Anlage in der Zukunft kommt. Kam es bereits zu Defekten, kommt die Instandsetzung zum Einsatz. Sie dient der Rückführung der Anlage in den erforderlichen Zustand. Ist das Objekt defekt, muss eine Reparatur erfolgen, die weit über eine Wartung hinausgeht.

Instandhaltung mithilfe von Software vereinfachen

Mit CMMS Software, also einem softwaregestützten Instandhaltungs-Managementsystem wie MAIN-TOOL ist es möglich, nicht nur die durchgeführten Arbeitsschritte (Wer, wo, wann, was) zu dokumentieren, sondern darüber hinaus die Ergebnisse der Instandhaltungstätigkeit zu erfassen, für Auswertungszwecke zu kategorisieren und bei Bedarf direkt Optimierungen in Auftrag zu geben.Wiederkehrende Prozesse der Instandhaltung sind prädestiniert für softwaregestützte Optimierungen der Abläufe. Ziel ist es, den Aufwand für Einrichtung und Konfiguration der Anwendung zu minimieren, dabei dennoch dauerhaft nutzbaren Mehrwert zu generieren.

Dies betrifft sowohl die Steigerung der Auslastung des Betriebs durch strukturiertere und zielgerichtetere Instandhaltungstätigkeiten an sich, als auch die Einsparung von Ressourcen zur Organisation, Durchführung und Dokumentation der Instandhaltung durch Softwaregestützte Abläufe. Diese Instandhaltungs-Managementsysteme (CMMS) bündeln Informationen, führen divergierende Kommunikations- und Dokumentationsebenen zusammen und stellen anschließend gewünschte Informationen transparent auf verschiedenen Arbeitsplattformen bereit.

Im Unterschied zum CMMS ermöglicht die Anlagenwirtschaft, wie z.B. ein Unternehmens-Anlage-Managementsystem (EAM), Anlagegüter (Sachanlagenvermögen) und Teile des Umlaufvermögens eines Unternehmens zu erfassen und zu verwalten. Durch Kombination beider Systeme, CMMS und EAM, wird die Unternehmensführung in die Lage versetzt, Kennzahlen beider Systeme zusammenzuführen und in Kombination zu bewerten, was einen detaillierten Einblick in die Prozesse des Unternehmens ermöglicht.

Die Vorteile der digitalisierten Instandhaltung betreffen alle Unternehmen

Instandhaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Optimierung und Erhaltung der Leistungskapazität jedes Unternehmens. Durch die rechtzeitige Erkennung von potenziellen Fehlerquellen und die Wartung- und Pflege Ihrer technischen Anlagen lassen sich Ausfälle und Störungen effizient vermeiden. Dadurch wird die Verfügbarkeit dauerhaft erhöht. Störungsfälle können für Unternehmen jeglicher Art erhebliche Einbußen bedeuten, denn die ungeplante Reparatur nimmt mehr Zeit in Anspruch als die regelmäßige Wartung.

Uneinheitliche Kommunikation- und Dokumentationsmedien mit Informationsaustausch per Telefon, handschriftlichen Notizen, E-Mails, Wartungsanaleitungen in Papierform oder als PDF und ggfls. Datenbank-Teillösungen sorgen dafür, dass Wartung und Instandhaltung viel personelle Ressourcen in Anspruch nimmt und damit Effizienzeinbußen mit sich bringt. Mit softwarebasierten, mobilen Instandhaltungslösungen ist es möglich, nicht nur Zeit zu sparen, sondern Ressourcen effizienter einzusetzen.

Instandhaltungssoftware gestützte Instandhaltung ermöglicht nicht nur eine Steigerung der Auslastung des Betriebs durch strukturiertere und zielgerichtetere Instandhaltungstätigkeiten der überwachten Objekte, sondern generiert Tag für Tag spürbaren Mehrwert durch den effizienteren Einsatz von Ressourcen zur Organisation, Durchführung und Dokumentation der Instandhaltung.

MAIN-TOOL ist mit einem sehr umfangreichen Funktionsumfang ausgestattet, mit dem im Standard die meisten Kundenanforderungen abgedeckt werden.

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