Predictive Maintenance: Hellseher im Maschinenraum

MAIN-TOOL, zertifizierter Partner von Microsoft, bietet die vorausschauende Wartung als Zukunfts-IT-Lösung für die Instandhaltung.

Der globale Wettbewerb setzt die produzierenden Unternehmen zunehmend unter Druck. Die Effizienz der Fertigungsanlagen muss stetig verbessert werden. Das bedeutet, Verluste durch Stillstände, Leistungseinbußen und Qualitätsmängel müssen verringert werden, bzw. möglichst ganz vermieden werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzten Unternehmen über Jahrzehnte hinweg auf die klassischen Formen der Wartung und Instandhaltung. Doch die Verfahren hatten Schwachstellen:

Je früher oder häufiger gewartet wurde, desto geringer war die verfügbare Maschinenkapazität. Die Maschinen wurden nur dann repariert, wenn sie kaputt waren. Eine weitere Form der Instandhaltung ist die Präventive Instandhaltung mit Wartung in festgelegten Intervallen, um das Ausfallrisiko zu verringern oder die zustandsorientierte Instandhaltung, bei der Ist-Zustände von Maschinen dank „Conditional Monitoring“ überwacht und Maschinen nur dann gewartet wurden, wenn es notwendig war.

Durch die permanente Auswertung großer Datenmengen bestimmt Predictive Maintenance den optimalen Zeitpunkt für die Wartung einer Maschine oder Produktionsanlage. Wichtigste Voraussetzung für die Einführung von Predictive Maintenance ist, dass die Maschinen und Anlagen mit überwachender Sensorik ausgerüstet sind. Unternehmen, die bisher schon mit Conditional Monitoring gearbeitet haben, verfügen mit hoher Wahrscheinlichkeit schon über einen Großteil der benötigten Sensoren.

Die Maschinenwartung befindet sich mitten auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Viele sprechen bereits von Maintenance 4.0. Durch die ständige Datenanalyse bekommen Unternehmen ein sehr viel genaueres Bild ihrer Anlagen geliefert als je zuvor. Das ermöglicht es, Stillstandzeiten zu verringern und Wartungskosten zu senken.